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Das Fortbildungsangebot im Detail

Protestanten ohne Protest

Ein Workshop zur Entwicklung von Unterrichtsideen und Materialien aus der Beschäftigung mit Einzelschicksalen und Kirchenhandeln in unserer Region während der nationalsozialistischen Herrschaft. Arbeit an didaktischen Neuansätzen mit besonderer Berücksichtigung der heutigen Schülerwelt in prophylaktischer Absicht.

Nach der Veröffentlichung der beiden historischen Bände „Protestanten ohne Protest“, die das weitgehende Versagen kirchlicher Akteure  in der Zeit des Nationalsozialismus in unserer Region dokumentieren, stehen die Religionspädagoginnen und -pädagogen vor einer zweifachen Aufgabe:
Es müssen anschauliche Beispiele und Unterrichtsmaterialien für einen motivierenden Unterricht zum Thema mit regionalen Bezügen erarbeitet werden. Dazu werden vom Archiv der Landeskirche historische Materialien zur Verfügung gestellt. In diesem Rahmen kann auch geprüft werden, wo zusätzliche eigene Forschungsarbeit für Sek II-Schülerinnen und -schüler Sinn macht.
Zum anderen muss an didaktischen Neuansätzen gearbeitet werden, nachdem fast alle Zeitzeugen verstorben sind. Gedenkstättenpädagogik, aber auch aktuelle Fragen in "postfaktischen Zeiten" können Ausgangspunkte sein.
Für den RU an beruflichen Schulen suchen wir nach spezifischen Zugängen. Schließlich soll es gelingen, Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund in ein Basisverstehen der schmerzhaften Anteile unserer Geschichte einzuführen

Referenten
Dr. Stefan Meissner, Markus Sasse, N.N. (BBS), Eberhard Dittus (angefragt)

EFWI-Nr.
18EA110004

Workshopcharakter

Die Tagung endet am Donnerstag um 15:30 Uhr. Eine Übernachtungsmöglichkeit besteht nicht. Es ist möglich, an nur einem der beiden Tage teilzunehmen.

Anmeldung
bitte bis 21.12.2017 per Mail an das Amt für Religionunterricht
Im Januar erfolgt ein erster E-Mail-Kontakt mit weiteren Informationen.