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Das Fortbildungsangebot im Detail

Protestanten ohne Protest

Ein zweitägiger religions- und geschichtspädagogischer Workshop

Nach der Veröffentlichung der beiden historischen Bände Protestanten ohne Protest, die das weitgehende Versagen kirchlicher Akteure in der Zeit des Nationalsozialismus in unserer Region dokumentieren, stehen die Religionspädagoginnen und -pädagogen vor einer zweifachen Aufgabe:
Es müssen anschauliche Beispiele und Unterrichtsmaterialien für einen motivierenden Unterricht zum Thema mit regionalen Bezügen erarbeitet werden. Dazu werden vom Archiv der Landeskirche historische Materialien zur Verfügung gestellt. In diesem Rahmen kann auch geprüft werden, wo zusätzliche eigene Forschungsarbeit für Sek II-Schülerinnen und -Schüler Sinn macht.
Zum anderen muss an didaktischen Neuansätzen gearbeitet werden, nachdem fast alle Zeitzeugen verstorben sind. Gedenkstättenpädagogik, aber auch aktuelle Fragen in „postfaktischen Zeiten“ können Ausgangspunkte sein. Die Veranstaltung entwickelt Unterrichtsideen und Materialien aus der Beschäftigung mit Einzelschicksalen und Kirchenhandeln in unserer Region während der nationalsozialistischen Herrschaft. Sie arbeitet an didaktischen Neuansätzen mit besonderer Berücksichtigung der heutigen Schülerwelt.

Für den Religionsunterricht an beruflichen Schulen suchen wir nach spezifischen Zugängen. Schließlich soll es gelingen, Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund in ein Basisverstehen der schmerzhaften Anteile unserer Geschichte einzuführen.

Referenten
Eberhard Dittus, Dr. Stefan Meissner, Dr. Markus Sasse, Dr. Gabriele Stüber, N.N. (BBS)

Leitung
Thomas Niederberger

Workshopzeiten
Di, 09:30-18:00 Uhr, Mi, 09:30 Uhr-15:30 Uhr.
Es ist möglich, an nur einem der beiden Tage teilzunehmen.

EFWI
18EA1100015

Infos zur Anmeldung