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10 gute Gründe für Reli

10 gute Gründe für Reli

1.
Der Religionsunterricht gibt Raum für die großen Fragen des Lebens.
Im Religionsunterricht können Kinder und Jugendliche über die großen Fragen des Lebens nachdenken: Wo kommen wir her? Wohin gehen wir? Was ist der Sinn des Lebens? Gibt es einen Gott? Warum glauben nicht alle an denselben Gott?

2.
Der Religionsunterricht ist transparent.
Der konfessionelle Religionsunterricht legt seine weltanschaulichen Grundlagen offen. Er behandelt die zentralen Fragen des Lebens auf der Grundlage des christlichen Glaubens. Dies tut er in der Prägung der jeweiligen Konfession, die ihn verantwortet, und in der Offenheit für andere Sicht- und Glaubensweisen. So wissen die Schülerinnen und Schüler sowie ihre Eltern, woran sie sind. Verdeckte Beeinflussung oder gar Manipulation werden so schon von der Anlage her ausgeschlossen.

3.
Der Religionsunterricht hilft, einen eigenen Standpunkt zu entwickeln.
Der konfessionelle Religionsunterricht stellt den Lernenden einen Standpunkt dar, mit dem sie sich auseinandersetzen können. Kinder und Jugendliche hören im Religionsunterricht die großen Geschichten des Glaubens aus der Bibel. Sie entdecken, welche Antworten auf die Grundfragen des Lebens in ihnen enthalten sind. Sie setzen sich mit ihnen auseinander und können so einen eigenen Standpunkt entwickeln.

4.
Religionsunterricht macht dialogfähig.

Der Religionsunterricht macht Kinder und Jugendliche dialogfähig. Er arbeitet daran, Menschen, die eine andere religiöse Überzeugung haben, mit Respekt wahrzunehmen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Als konfessioneller Religionsunterricht leistet er einen wertvollen Beitrag zum friedlichen Zusammenleben in einer multireligiösen Gesellschaft.

5.
Im Religionsunterricht wird Freiheit konkret.
Religionsunterricht ist gelebte Religionsfreiheit: Kein Schüler muss am Religionsunterricht teilnehmen, wenn er das mit seinem Gewissen nicht vereinbaren kann. Durch den Religionsunterricht wird garantiert, dass an der Schule in Glaubensfragen niemand zu etwas gezwungen wird – noch dass ihm etwas vorenthalten wird.

6.
Religionsunterricht ist gelebter Pluralismus.
Der konfessionelle Religionsunterricht und das Ersatzfach Ethik machen an der Schule für jeden sichtbar, dass es in einer pluralen Gesellschaft unterschiedliche Antworten auf die Grundfragen des Lebens gibt. Im Dialog beziehen sie sich aufeinander.

7.
Der Religionsunterricht fördert Verantwortung für das Leben
Im Religionsunterricht setzen sich Kinder und Jugendliche mit ethischen Fragen auseinander und üben exemplarisch Grundwerte wie Respekt und Solidarität ein. So hilft der Religionsunterricht den Schülerinnen und Schülern dabei, sich zu mündigen und verantwortungsvollen Bürgerinnen und Bürgern der Gesellschaft zu entwickeln

8.
Der Religionsunterricht hilft Kindern und Jugendlichen, sich selbst zu finden.

Der Religionsunterricht unterstützt Kinder und Jugendliche bei der Identitätsfindung. Er macht tragfähige Angebote für ein authentisches und selbstbestimmtes Leben. So ermöglicht er Bildung im umfassenden Sinn.

9.
Der Religionsunterricht hilft, mit Brüchen und Scheitern umzugehen.

Das Leben ist mehr als Erfolg. Im Religionsunterricht lernen Kinder und Jugendliche, mit Scheitern und Niederlagen sowie mit den Grenzen menschlicher Möglichkeiten umzugehen.

10.
Der Religionsunterricht hält die Erinnerung daran wach, dass das Leben nicht im Nützlichen aufgeht.

Im Religionsunterricht erfahren Kinder und Jugendliche, dass Leben mehr ist als das, was vordergründig nützlich ist. Im Religionsunterricht ist Raum für Zweckfreies, für Feier und Gemeinschaft.

10 gute Gründe für Reli -fileadmin/user_upload/ru-pfalz/pdfs/Flyer_ZehnGruende_ARU.pdf Der Flyer als Download