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Die Veranstaltungen der Konferenz

 

 

14. Mai 2018 - Nachmittagskonferenz
"Theologisieren mit Kindern und Jugendlichen"

Die Nachmittagskonferenz „Theologisieren mit Kindern und Jugendlichen“ gibt einen Einblick in die Thematik der Kinder- und Jugendtheologie. Zuerst werden Grundlagen am Beispiel konkreter Unterrichtsaufzeichnungen erläutert. Darüber hinaus werden exemplarisch Methoden des Theologisierens vorgestellt, eingeübt und auf den eigenen Unterricht hin überprüft.
Die Veranstaltung greift damit ein gegenwärtig aktuelles und brisantes Thema der religionspädagogischen Forschungslandschaft auf und bietet Wege, dem religiösen Traditionsabbruch von Jugendlichen im Unterricht in didaktisch angemessener Weise zu begegnen.

Referentin: Dr. Anke Kaloudis (Religionspädagogisches Institut der EKHN)
Datum: 14.05.2018, 15.00 - 17.30 Uhr
Ort: Religionspädagogisches Zentrum, Stiftstraße 23, 67434 Neustadt an der Weinstraße
EFWI-Nr.: 18EA110002

 

03. - 05. September 2018 - Jahrestagung der Konferenz

"Christus unterrichten" - Herausforderung Christologie

Jesus Christus als Thema des Religionsunterrichtes in der Sekundarstufe I und II stellt für viele von uns eine religionspädagogische Herausforderung dar. Der Staub religiöser Kitschbilder, alter Geschichten und fragwürdiger Wunder legt sich über diesen Jesus und dämpft das Interesse vieler Schülerinnen und Schüler an dieser zentralen Person des Christentums. Beim Unterrichten liegt die Versuchung nah, auf bloß historische Aspekte dieses Jesus von Nazareth auszuweichen. Die Jahrestagung möchte sich demgegenüber bewusst der theologischen Herausforderung stellen und fragt nach Jesus als dem Christus: Heilsbringer, Erlöser, der Auferstandene, wahrer Gott! Diese Glaubensaussagen bilden nach wie vor das Zentrum des christlichen Glaubens. Aber wie verstehen wir sie heute? Und noch viel schwerer: Wie kommen wir über Jesus als dem Christus mit Schülerinnen und Schülern ins Gespräch und eröffnen Möglichkeiten des Verstehens und Erfahrungen der Bedeutsamkeit?
Prof. Dr. Michael Roth von der Universität Mainz wird uns in solche Möglichkeiten des Verstehens einführen und gegenwärtige christologische Ansätze vorstellen. Prof. Dr. Hartmut Rupp von der Universität Heidelberg schlägt dann die Brücke in den Religionsunterricht und fragt nach didaktischen Möglichkeiten, Christus zu unterrichten. Workshops zu konkreten Unterrichtsvorschlägen und kreativen Methoden ergänzen das Tagungsangebot und bieten darüber hinaus Gelegenheit zum Erfahrungs- und Materialaustausch.

Referenten: Prof. Dr. Hartmut Rupp (Universität Heidelberg), Prof. Dr. Michael Roth (Universität Mainz)
Datum: 03.09.2018, 9.30 Uhr - 05.09.2018, 13.00 Uhr
Ort: Martin-Butzer-Haus, Bad Dürkheim
EFWI-Nr.: 18EA110011

 

19. November 2018 - Nachmittagskonferenz

"Tod und Trauer in der Schule"

Der Tod eines Schülers oder einer Kollegin gehört sicher zu jenen dramatischen Ereignissen, die das Schulleben mit all seinen Routinen auf einen Schlag aus der Bahn werfen und zum Straucheln bringen können. Schock, Trauer und Verhaltensunsicherheit bestimmen plötzlich Lehrerzimmer, Klassenräume, Flure. Jeder spürt: Wir können jetzt nicht so weitermachen wie gestern. Aber keiner weiß: Was können wir stattdessen tun?
Jeder Todesfall an einer Schule ist immer individuell – in seinen Ursachen, seiner Tragik, seinen Folgen. Und es gibt gewiss keine allgemeingültigen Rezepte, Todesfälle in der Schule zu „handlen“. Dennoch kann man sich als Schulleitung und LehrerIn vorbereiten. Unsere Nachmittagsveranstaltung möchte dazu Hilfestellung geben. Was ist zu beachten im Fall der Fälle? An was muss ich denken? Wie und was muss von wem kommuniziert werden? Und welche Möglichkeiten gibt es, gemeinschaftlich Trauer auszudrücken und Mitgefühl zu bekunden?
Uwe Schutte, Leiter des Religionspädagogischen Zentrums Kirchheimbolanden, wird diese Fragen mit uns bedenken und bewährtes Hilfsmaterial sowie einen vorbereiteten Trauerkoffer vorstellen.

Referent: Uwe Schutte (Religionspädagogisches Zentrum Kirchheimbolanden)
Datum: 19.11.2018, 15.00 - 17.30 Uhr
Ort: Kleiner Sitzungssaal im EG, Roßmarktstraße 3a, 67346 Speyer
EFWI-Nr.: 18EA110016

 

11. Februar 2019 - Nachmittagskonferenz
"Land und Leute zur Zeit Jesu"

Das Unterrichtsthema „Land und Leute“ bzw. „Zeit und Umwelt zur Zeit Jesu“ ist ein beliebtes Thema, schon in der Grundschule, dann in der Orientierungsstufe und sicher auch bei der Beschäftigung mit Jesus in der Oberstufe. Scheinbar klares Sachwissen und anschauliches historisches Material lassen sich leicht im Unterricht vermitteln und werden auch von den Schülerinnen und Schülern gerne angenommen.
Doch wie viel von dem, was wir alljährlich unterrichten, entspricht tatsächlich dem Stand der aktuellen Forschung? Wo arbeiten wir mit Modellen und Informationen, die vielleicht eingängig und interessant klingen, aber historisch schlicht unzutreffend sind? Wo tradieren wir Klischeebilder der Zeit und Umwelt Jesu, die dann auch Jesu Botschaft verzerren?
Dr. Markus Sasse, staatlicher Fachberater, bringt uns auf dieser Nachmittagskonferenz auf den Stand der neueren Forschung. Er wird zeigen, wie ein tieferes Verständnis der Botschaft Jesu abhängig ist von dem Wissen um die Menschen seiner Zeit, für die diese Botschaft formuliert war. Anhand von ausgewählten biblischen Texten und vorbereitetem Unterrichtsmaterial wird er deutlich machen, wie sich veränderte Forschungsergebnisse konkret auf den Unterricht auswirken.  

Referent: Dr. Markus Sasse (Staatlicher Fachberater Ev. Religion)
Datum: 11.02.2019, 15.00 - 17.30 Uhr
Ort: Bibelhaus, Stiftstraße 23, 67434 Neustadt an der Weinstraße
EFWI-Nr.: 19EA110001

 

13. Mai 2019 - Nachmittagskonferenz
"Konfessionelle Kooperation im Religionsunterricht - Aktuelle Entwicklungen, Konzepte und Erfahrungen"

Konfessionelle Kooperation im Religionsunterricht ist gegenwärtig ein Großthema in der religionspädagogischen Diskussion.
Auf der einen Seite gerät der klassisch konfessionelle Religionsunterricht durch gesellschaftliche Veränderungen unter Druck: Kleiner werdende konfessionelle Gruppen in vielen Regionen Deutschlands, kritische Anfragen an den konfessionellen Religionsunterricht vonseiten der Öffentlichkeit, der Wunsch nach schulorganisatorischer Vereinfachung – Veränderungen, die ein zukunftsfähiger Religionsunterricht nicht einfach ignorieren kann.
Auf der anderen Seite ist die zunehmende Nachfrage eines konfessionell-kooperativen Religionsunterrichtes auch inhaltlich motiviert. Religiöse Bildung findet in Deutschland in einer zunehmend pluralen Gesellschaft statt. Der Umgang mit religiöser Verschiedenheit, die Fähigkeit zum Dialog und zum Perspektivenwechsel entwickeln sich zu – auch gesellschaftlich – zentralen Kompetenzen. Konfessionell-kooperativer Religionsunterricht darf insofern kein bloßes Sparmodell sein, das nur auf externen Druck reagiert, sondern muss neue, auch gesellschaftlich einleuchtende Bildungsmöglichkeiten eröffnen.
Oberschulrätin Dr. Irina Kreusch vom Bistum Speyer und Kirchenrat Thomas Niederberger vom Amt für Religionsunterricht Speyer informieren auf dieser Nachmittagskonferenz konfessionell kooperierend zum aktuellen Stand der Diskussion rund um den konfessionell-kooperativen Religionsunterricht und zu den Planungen in unserer Region.
Die Fortbildung befasst sich mit religionspädagogischen Entwicklungen, Konzepten und Modellen, mit Chancen, aber auch Schwierigkeiten der konfessionellen Kooperation. Konkrete Erfahrungen, die die bisher mit Konfessioneller Kooperation gemacht wurden, werden darüber hinaus von einem Kollegen aus der Praxis eingebracht.

ReferentIn: Dr. Irina Kreusch (Bistum Speyer), Kirchenrat Thomas Niederberger (Amt für Religionsunterricht Speyer), N.N. (Bericht aus der Praxis)
Datum: 13. Mai 2019, 15.00 – 17.30 Uhr
Ort: Religionspädagogisches Zentrum Kaiserslautern, Unionstraße 1, 67657 Kaiserslautern
EFWI-Nummer: 19EA110002