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14.-15. Februar 2018 - "Protestanten ohne Protest"

Ein Workshop zur Entwicklung von Unterrichtsideen und Materialien aus der Beschäftigung mit Einzelschicksalen und Kirchenhandeln in unserer Region während der nationalsozialistischen Herrschaft. Arbeit an didaktischen Neuansätzen mit besonderer Berücksichtigung der heutigen Schülerwelt in prophylaktischer Absicht.
Nach der Veröffentlichung der beiden historischen Bände „Protestanten ohne Protest“, die das weitgehende Versagen kirchlicher Akteure  in der Zeit des Nationalsozialismus in unserer Region dokumentieren, stehen die Religionspädagoginnen und -pädagogen vor einer zweifachen Aufgabe:
Es müssen anschauliche Beispiele und Unterrichtsmaterialien für einen motivierenden Unterricht zum Thema mit regionalen Bezügen erarbeitet werden. Dazu werden vom Archiv der Landeskirche historische Materialien zur Verfügung gestellt. In diesem Rahmen kann auch geprüft werden, wo zusätzliche eigene Forschungsarbeit für Sek II-Schülerinnen und -schüler Sinn macht.
Zum anderen muss an didaktischen Neuansätzen gearbeitet werden, nachdem fast alle Zeitzeugen verstorben sind. Gedenkstättenpädagogik, aber auch aktuelle Fragen in "postfaktischen Zeiten" können Ausgangspunkte sein.
Für den RU an beruflichen Schulen suchen wir nach spezifischen Zugängen. Schließlich soll es gelingen, Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund in ein Basisverstehen der schmerzhaften Anteile unserer Geschichte einzuführen

Es besteht keine Übernachtungsmöglichkeit. Die Teilnahme an nur einem Tag ist möglich.
Anmeldung bitte bis 21.12.2017 per Mail an das Amt für Religionunterricht 
Im Januar erfolgt ein erster E-Mail-Kontakt mit weiteren Informationen.

Referenten: Dr. Stefan Meissner, Markus Sasse, N.N. (BBS), Eberhard Dittus (angefragt)
Datum: 14.02.2018, 9.30 bis 15.02.2018, 15.30 Uhr 
Ort: Speyer, Rossmarktstraße 3a, Seminarraum im Erdgeschoss
Zielgruppe: Gym, IGS, BBS
EFWI-Nr.: 18EA110004

 

Regionale Gesprächskreise der kirchl. Fachberatung
"An so einen Gott kann ich nicht glauben"

Die Theodizeefrage im Religionsunterricht der Sekundarstufe

Die Beschäftigung mit der Frage, warum ein guter und zugleich allmächtiger Gott Leid zulässt (Theodizeefrage), ist so alt wie die Frage nach Gott selbst. In unserer Veranstaltung sollen einige Antwortversuche auf diese Frage gewagt werden - wohl wissend, dass es keine abschließende Lösung dafür geben kann. Dabei spielen biblische Traditionen wie das Hiobbuch ebenso eine Rolle wie aktuelle Überlegungen der Systematischen Theologie, der Humanwissenschaften und der Holocausttheologie. Zugleich werden die Möglichkeiten von Evaluation im Unterricht ausgelotet.

Referent:   Dr. Stefan Meissner

16.04.2018, 15 - 17.30 Uhr, Immanuel-Kant-Gymnasium Wörthstraße 30, 66953 Pirmasens. Anmeldung an anita.kiefer(at)evkirchepfalz.de

23.04.2018, 15 - 17.30 Uhr, Prot. Gemeindehaus, Turmstraße 7, 67688 Rodenbach, Anmeldung an anita.kiefer(at)evkirchepfalz.de

02.05.2018, 15 - 17.30 Uhr, Prot. Butenschoenhaus, Luitpoldstraße 8, 76829 Landau, Anmeldung an johannes.giel@googlemail.com

03.05.2018, 15 - 17.30 Uhr, Theodor-Heuss-Gymnasium, Freiastraße 10, 67059 Ludwigshafen, Anmeldung an johannes.giel@googlemail.com