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Die Veranstaltungen der Konferenz

 

 

 

11. Februar 2019 - Nachmittagskonferenz
"Land und Leute zur Zeit Jesu"

Das Unterrichtsthema „Land und Leute“ bzw. „Zeit und Umwelt zur Zeit Jesu“ ist ein beliebtes Thema, schon in der Grundschule, dann in der Orientierungsstufe und sicher auch bei der Beschäftigung mit Jesus in der Oberstufe. Scheinbar klares Sachwissen und anschauliches historisches Material lassen sich leicht im Unterricht vermitteln und werden auch von den Schülerinnen und Schülern gerne angenommen.
Doch wie viel von dem, was wir alljährlich unterrichten, entspricht tatsächlich dem Stand der aktuellen Forschung? Wo arbeiten wir mit Modellen und Informationen, die vielleicht eingängig und interessant klingen, aber historisch schlicht unzutreffend sind? Wo tradieren wir Klischeebilder der Zeit und Umwelt Jesu, die dann auch Jesu Botschaft verzerren?
Dr. Markus Sasse, staatlicher Fachberater, bringt uns auf dieser Nachmittagskonferenz auf den Stand der neueren Forschung. Er wird zeigen, wie ein tieferes Verständnis der Botschaft Jesu abhängig ist von dem Wissen um die Menschen seiner Zeit, für die diese Botschaft formuliert war. Anhand von ausgewählten biblischen Texten und vorbereitetem Unterrichtsmaterial wird er deutlich machen, wie sich veränderte Forschungsergebnisse konkret auf den Unterricht auswirken.  

Referent: Dr. Markus Sasse (Staatlicher Fachberater Ev. Religion)
Datum: 11.02.2019, 15.00 - 17.30 Uhr
Ort: Bibelhaus, Stiftstraße 23, 67434 Neustadt an der Weinstraße
EFWI-Nr.: 19EA110001

 

13. Mai 2019 - Nachmittagskonferenz
"Konfessionelle Kooperation im Religionsunterricht - Aktuelle Entwicklungen, Konzepte und Erfahrungen"

Konfessionelle Kooperation im Religionsunterricht ist gegenwärtig ein Großthema in der religionspädagogischen Diskussion.
Auf der einen Seite gerät der klassisch konfessionelle Religionsunterricht durch gesellschaftliche Veränderungen unter Druck: Kleiner werdende konfessionelle Gruppen in vielen Regionen Deutschlands, kritische Anfragen an den konfessionellen Religionsunterricht vonseiten der Öffentlichkeit, der Wunsch nach schulorganisatorischer Vereinfachung – Veränderungen, die ein zukunftsfähiger Religionsunterricht nicht einfach ignorieren kann.
Auf der anderen Seite ist die zunehmende Nachfrage eines konfessionell-kooperativen Religionsunterrichtes auch inhaltlich motiviert. Religiöse Bildung findet in Deutschland in einer zunehmend pluralen Gesellschaft statt. Der Umgang mit religiöser Verschiedenheit, die Fähigkeit zum Dialog und zum Perspektivenwechsel entwickeln sich zu – auch gesellschaftlich – zentralen Kompetenzen. Konfessionell-kooperativer Religionsunterricht darf insofern kein bloßes Sparmodell sein, das nur auf externen Druck reagiert, sondern muss neue, auch gesellschaftlich einleuchtende Bildungsmöglichkeiten eröffnen.
Oberschulrätin Dr. Irina Kreusch vom Bistum Speyer und Kirchenrat Thomas Niederberger vom Amt für Religionsunterricht Speyer informieren auf dieser Nachmittagskonferenz konfessionell kooperierend zum aktuellen Stand der Diskussion rund um den konfessionell-kooperativen Religionsunterricht und zu den Planungen in unserer Region.
Die Fortbildung befasst sich mit religionspädagogischen Entwicklungen, Konzepten und Modellen, mit Chancen, aber auch Schwierigkeiten der konfessionellen Kooperation. Konkrete Erfahrungen, die die bisher mit Konfessioneller Kooperation gemacht wurden, werden darüber hinaus von einem Kollegen aus der Praxis eingebracht.

ReferentIn: Dr. Irina Kreusch (Bistum Speyer), Kirchenrat Thomas Niederberger (Amt für Religionsunterricht Speyer), N.N. (Bericht aus der Praxis)
Datum: 13. Mai 2019, 15.00 – 17.30 Uhr
Ort: Religionspädagogisches Zentrum Kaiserslautern, Unionstraße 1, 67657 Kaiserslautern
EFWI-Nummer: 19EA110002