Vorlesezeit mitten in der Stiftskirche
Schon die Idee hatte ihren Reiz: mitten in der beeindruckenden Stiftskirche ein Vorlese-Zeit-Zelt aufzubauen und einen kleinen, geschützten Ort zum Zuhören und Eintauchen in Geschichten zu schaffen. Ausgestattet mit Teppich, Kissen und Sonnenlichtlampen wurde es darin richtig gemütlich.
Am Vormittag schenkte Nadine Glage, später Sandra Stolz-Kipper mehr als 30 Kindern und ihren Familien eine kleine Auszeit vom Trubel des Ehrenamtstags. Und die jungen Zuhörerinnen und Zuhörer waren mit großer Aufmerksamkeit dabei.
Auch die Rückmeldungen der Erwachsenen haben uns gefreut und nachdenklich gemacht. Sie reichten von „Gern mehr davon!“ bis zum Bedauern darüber, dass in vielen Familien heute nur noch selten oder gar nicht mehr vorgelesen wird.
Für uns steht jedenfalls fest: Vorlesen verbindet – Kinder und Erwachsene, Geschichten und Lebenswelten und an diesem Tag auf besondere Weise auch Kirche, Religion und Ehrenamt. Wir hatten viel Freude an den Begegnungen und an unseren aufmerksamen kleinen Gästen.
Ein herzliches Dankeschön an Dekan Richard Hackländer für die Bereitstellung der Stiftskirche und die Möglichkeit, diesen besonderen Vorleseort zu schaffen.